Die Laterne war als fest brennendes Licht mit einer Aufziehvorrichtung am Schorn- stein des Maschinenhauses angebracht. Im Jahre 1922 erhielt die Nebelsignalstation eine elektrische Kraftstrom- sowie Lichtanlage. 1933 wurde in der Nordecke des Maschinenhauses ein 10 m hoher, roter, viereckiger Turm mit zwei Galerien und runder weißer Laterne errichtet. 1965 wurde die Schallwand an einer ungefähr 250 m westlich der Station neu errichteten Gitterbake befestigt. Ende 1977 wurden das Leuchtfeuer und das Nebelsignal mit Hilfe einer Sichtweitenmessanlage automatisch in Gang gesetzt und die Wustrower Station in das System der Fernwirkanlagen übernommen. Am 01.04.2014 erlosch das über einhundertjährige Feuer der Nebelstation Wustrow. Die Laterne wurde am 23.04.2014 abmontiert und beim Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund eingelagert. Das historische Bauwerk wurde im April 2016 abgerissen.   Quelle: Marinekalender der DDR 1977 - Hans-Joachim Luttermann: Feuer in der Nacht. Leuchttürme an der Küste der DDR.